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Holzarten

An die Qualität von Holz für den Fensterbau werden hohe Anforderungen gestellt.
Die Gütebedingungen für Fensterholz sind in der DIN EN 942 sowie in der DIN EN 133047 und dem Merkblatt HO.02 des Verbands der Fenster- und Fassadenhersteller definiert. Gängige Fensterholzarten sind Fichte, Kiefer, Lärche, Eiche, Meranti, Sipo, Niangon, Sapelli, Hemlock, Oregon Pine, Eukalyptus. Außerdem eignen sich modifizierte Hölzer wie Accoya oder Thermoholz.

Durch Verleimung zu mehrschichtigen Fensterkanteln erreicht man eine erhöhte Formstabilität und Maßhaltigkeit, einen homogeneren Werkstoff mit wesentlich fehlerfreieren Oberflächen. Auf diese Weise ist das veredelte Grundmaterial Holz heute im Fensterbau von der Hochwertigkeit gar nicht mehr vergleichbar mit dem verarbeiteten Massivholz in den 1990er Jahren.

Die Auswahl der Holzarten sollte nach den baulichen Gegebenheiten und dem jeweiligen Anforderungsprofil hinsichtlich Dauerhaftigkeit, Stabilität und optischem Erscheinungsbild erfolgen. Architektonische Gesichtspunkte, ästhetische Vorlieben und die Gestaltung des Gebäudes sind zu berücksichtigen. Holz als natürliches Material vermittelt eine warme, wohnliche, stilvolle, wertige Atmosphäre. Zudem hat Holz nachweisbar positive psychologische und physiologische Auswirkungen auf den Menschen. Es gibt sehr witterungsbeständige Holzarten, welche im Verbund mit einer hochwertigen Oberflächenbehandlung und einer hochwertigen Verarbeitung eine zusätzliche Sicherheit bieten.

Sollten die Wünsche nach besonders witterungsbeständigen Fenstern eine Rolle spielen, so ist zu prüfen, ob Holz-Alu-Konstruktionen – innen Wohlfühlfaktor Holz, außen witterungsbeständige Aluschale – oder modifizierte Hölzer (z. B. Accoya) in Frage kommen. Die Wertigkeit der Immobilie wird dadurch um ein Vielfaches erhöht. Sollten Sie Fragen haben, welche Holzart bezogen auf Ihre Anforderungen die geeignete ist, so beraten Sie unsere Fachbetriebe gern oder wir vermitteln Ihnen einen ausgewiesenen Fachspezialisten.